Krisenkommunikation

In der Krisenkommunikation geht es um die Reputation. Auslöser von Krisen mögen unvorhersehbar sein. Konsequenzen einer Krise sind aber oft ähnlich. Die Reputation steht auf dem Spiel, wenn nicht gar die Legitimation – mit Auswirkungen auf das operative Geschäft. Wem dann noch Fehler in der Kommunikation unterlaufen, der verspielt Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Dann stellen Zielgruppen die „license to operate“ in Frage. Es geht an die Substanz.

Der Ernstfall erwischt Unternehmen auf dem falschen Fuß, wenn sie nicht vorbereitet sind. Die Manufaktur für Strategie und Kommunikation unterstützt dann, auch direkt vor Ort. Wir haben Erfahrung mit der Kommunikation von schweren Unfällen, Produktfehlern und -rückrufen, Restrukturierungen, Erpressungen, Verfahren mit dem Kartellamt, Fehlverhalten von Führungskräften, diffamierender Berichterstattung, überraschenden Gerichtsurteilen und der Positionierung schnell expandierender Start-ups gegen den Widerstand diverser Bezugsgruppen. Wir wissen wie man in einer Krisensituation Prozesse aufsetzt und steuert. Viel Wert ist auch eine unverstellte Perspektive von außen, um das Risiko der Betriebsblindheit zu minimieren.

Krisenvorsorge = Krisenprävention + Krisenvorbereitung

Für verantwortungsvolle Unternehmen beginnt Krisenkommunikation mit der Krisenvorsorge. Zur Krisenvorsorge gehört, dass man einerseits versucht Krisen zu verhindern (Krisenprävention) und zugleich sich auf Krisen, die nicht verhinderbar sind, vorzubereiten (Krisenvorbereitung bzw. (‚crisis prevention‘). Dazu gehört etwa die Identifizierung von Krisenszenerien, ein umfassendes Stakeholder Map, vorbereitetes Kommunikationsmaterial, ein maßgeschneidertes Krisensimulationstraining, ein individuell auf das Unternehmen zugeschnittenes Krisenhandbuch und andere Instrumente der Krisenvorsorge.